Dem Freitagabendtermin in Altenberge geschuldet, wusste die Mannschaft nach einer intensiven Ansprache des Trainers die kurze Aufwärmzeit konzentriert zu nutzen, um sich auf das Spiel vorzubereiten. In der Folge ging die Kanalelf fokussiert in die Partie und es entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine Fußballspiel auf Augenhöhe. Gerade in dieser ersten Spielhälfte attestierte auch der Trainer seinen Schützlingen eine wirklich gute Mannschaftsleistung, welche sich in einer sicheren Defensivarbeit aller Akteure, dem Aufbauspiel und einem angemessenen körperlichen Einsatz niederschlug. So benötigten die Hausherren auch eine Standartsituation um in Führung zu gehen: Ein kurz ausgeführter Freistoß mit direkt folgendem Abschluss aus 20 Metern wurde unhaltbar in den Maschen des Mauritzer Tormanns gedroschen. Die Germanen steckte jedoch nicht auf und spielten durchdacht weiter. Letztendlich belohnte sich die Gastmannschaft, indem sie ebenso durch einen Freistoß zum Torerfolg kommen konnten, welcher von Till lang in den Rücken der Altenberger Hintermannschaft geflankt wurde und dort von dem klug mitgelaufenen Tobi direkt auf den Stoßstürmer Rocky abgelegt wurde. Dieser schloss per Direktabnahme aus elf Metern eiskalt ab, so dass es mit einem 1:1 Unentschieden in die wohlverdiente Pause ging.
Das gute Niveau konnte leider nicht über die restliche Spielzeit aufrecht gehalten werden und so kam es, bedingt durch konditionelle Schwächen zu Unkonzentriertheiten der Mauritzer. Altenberge fand dadurch bestärkt immer besser in das Spiel und konnte durch einen schönen Spielzug den 2:1 Endstand markieren.
Das Kräftemessen entschieden die Altenberger damit zwar für sich, jedoch konnten durch dieses Testspiel wichtige Eindrücke gesammelt werden. So sah der zufriedene Trainer Tinne in diesem ersten Härtetest "hochmotivierte Germanen, welche den Gegner teilweise beherrschten. Zudem wurde mit dem stark aufspielenden Hendrik auch mehr als nur ein Ersatz für den Exgermanen Markus im Sturm gefunden". Jedoch mahnte der Mauritzer Anleiter auch an, dass er konditionelle Schwächen aufgedeckt habe und nun in der weiteren Vorbereitung "intensiv weitergearbeitet und individualtaktische Maßnahmen auf den einzelnen Positionen eingeübt und verbessert werden müssen". Es scheint, als habe sich "die Dritte" noch einiges vorgenommen, bevor der Schwarz-Blau-Weiße Ligabetrieb wieder aufgenommen wird.
An dieser Stelle sei dem scheidenden Co-Trainer Schulle, welcher auf Grund von beruflichen Verpflichtungen von seinem Amt zurück tritt, noch einmal herzlich für die investierte Zeit und dem engagierten Einsatz der letzten Jahre gedankt.


