Ohne die beiden Abwehrrecken Stephan Strodmeyer und Ralf Borgschulte pendelte die Mauritzer Hintermannschaft zwischen den Attributen Schweizer Käse und Hühnerhaufen mit Ritalin-Mangel.
Torhüter Peter Espei war es zu verdanken, dass mehrere Dyckburger Vorstöße ungekrönt blieben. Die erste Mauritzer Chance verwandelte im Gegenzug Tobias Link zum 1:0 (22.). Dass die Gäste anschließend per Doppelschlag die Partie drehten, hatte das zweikampfscheue Mauritz-Ensemble höchstselbst zu verantworten.
Hinten pfui, vorne hui: Getreu diesem Motto führten Tobias Link und Philipp Hinzke noch in der ersten Halbzeit die erneute Wende herbei. Dennoch war die 3:2-Führung schmeichelhaft.
Die bis dahin schon mäßige Begegnung ließ im zweiten Abschnitt noch mehr an Qualität zu wünschen übrig: Auch beim 3:3 für Dyckburg half die SVM-Hintermannschaft kräftig mit, während das 3:4 den unrühmlichen Tiefpunkt bildete, als Marcus Hegerding einen schlappen Rückpass auf Espei spielen wollte, der im Niemandsland zwischen Anspruch und Wirklichkeit beim einlaufenden Dyckburger Stürmer landete, der sich mit dem Siegtreffer bedankte.
Nicht alles gut, Ende auch nicht – zumindest aus Mauritzer Sicht!






